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News Bericht

Erinnerungen an das Top Mountain Motorcycle Museum

Das Museum befand sich direkt an der Mautstation zum Timmelsjochpass, nach Angaben der Betreiber "Europas höchstes Motorrad Museum".

Eine kleine Auswahl an Rennwagen, darunter ein Alfa Romeo 8C, rundeten die Sammlung ab.

Britisches Luxusbike: Eine Brough Superior von 1939, 990 ccm, 2 Zylinder OHV Motor, 54 PS

Eine BMW R4 von 1932 in unrestauriertem Originalzustand.

Eine Zündapp KS 500 Sport, Baujahr 1937, 2 Zylinder Boxer, Kardanantrieb, 24 PS

Die Frühphase amerikanischer Motorräder war gut vertreten, darunter Henderson, Harley-Davidson und Thor

Die Rennsport-Kurve, angeführt von einer Münch 1200 TTS "Mammut"

Die Vincent Black Shadow (Series C) von 1948 war lange Zeit das schnellste Serienmotorrad der Welt. Bis zu 125 mp/h waren drin.

In der 125er und 175er-Klasse waren auch die Italiener in der 50ern stark vertreten. Hier Modelle von Moto Morini und Moto Guzzi.

Eine Indian, wie sie sich viele heute wünschen. Bj. 1942, wurde diese Maschine in den frühen 50ern zur "Bobber Racer" umgebaut.

Kleine Displays lockerten die Ausstellung auf.

Auch die Freunde japanischer Motorräder kamen nicht zu kurz.

Die Brough Superior "Austin Stright Four" Sidecar war ein ganz spezielles Modell des britischen Nobelherstellers. Sie hatte Zwillingsbereifung am Antriebsrad. Nur 10 Stück wurden damals gebaut.

Der 18. Januar ist für viele Oldtimerfreunde und Motorradfreunde als schwarzer Montag in Erinnerung. Das Top Mountain Motorcycle Museum am Timmelsjoch in Österreich brannte völlig nieder. Der gerade vor gut vier Jahren neu eröffnete Museumsbau beherbergte auf 3000 Quadratmetern eine eindrucksvolle Sammlung von rund 230 Motorrädern und ein Dutzend Renn- und Sportwagen.


Wir hatten das Glück, die Sammlung 2017 zu besuchen und möchten mit einer kleinen Fotostrecke das Museum noch einmal aufleben lassen.