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News Bericht

Unser Oldtimer der Woche

Opel Senator A in Opalgrün-metallic

Opel Senator A

Das Dreigestirn Kapitän/Admiral/Diplomat (KAD) der Opel Topmodelle war Geschichte. Mit dem neuen Senator gab es ab 1978 nur noch ein Spitzenmodell. Zum Bedauern der zahlungskräftigen Kundschaft war der neue Senator aber kein eigenständiges Modell mehr. Die gemeinsame Basis mit dem Rekord E ließ sich, trotz längerem Vorbau und Heck mit Einzelradaufhängung rundum, nicht leugnen. Gerade im Innenraum und am Armaturenbrett fehlte eine deutliche Abgrenzung zu den günstigeren Modellen.

Trotzdem verlief der Verkaufsstart sehr gut und Opel lag bei den Neuzulassungen nur wenig unter der S-Klasse von Mercedes. Dabei wählten die meisten Kunden die stärkste Motorisierung mit dem auf 3 Liter aufgebohrten Einspritzmotor mit standesgemäßen 180 PS. Die zweite Ölkrise von 1979aber, traf den Verkauf von Modelle mit hohem Benzinverbrauch stark. Insbesondere die Modelle mit der mittlerweile nicht mehr zeitgemäßen 3-Gang Automatik galten als besonders durstig, nicht nur bei zügiger Fahrt. Opel reagierte im Juni 1981 mit einem sparsameren 2,5 Liter Einspritzmotor, doch günstige Gebrauchtwagen, Qualitätsprobleme und vor allem mangendes Prestige setzen die Verkaufszahlen zunehmend unter Druck.

Aus heutiger Sicht bietet der Senator A einen hohen Gegenwert fürs Geld. Eine noch kleine Gemeinde hat sich diesen Fahrzeugen bereits angenommen. Gerade in der noblen CD-Ausstattung (sogar die Klimaanlage war serienmäßig) und in Verbindung mit dem durchzugsstarken 3.0E Motor, ist der Senator nach wie vor ein schneller und komfortabler Reisewagen.