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News Bericht

Lincoln feiert 100 Jahre

Lincoln Modell KB, 1932

12/19/2017

Geschichten gleichen sich manchmal. War es in Deutschland August Horch, der nach dem Weggang von seiner Marke Horch die neue Marke Audi gründete, so konnte in den Vereinigten Staaten Henry Martyn Leland auch nicht die Hände in den Schoß legen. Nachdem er wegen Differenzen in der Unternehmensausrichtung seine Marke, Cadillac, verließ, gründete er 1917 die Lincoln Motor Company. Zuerst nur zur Herstellung von (Liberty) Flugmotoren für die American Airforce im ersten Weltkrieg.

Nach dem Krieg entschied man sich Autos zu produzieren. Aber obwohl die Qualität stimmte, kam die altbackene Optik beim Publikum nicht an. 1922 stand Leland mit Lincoln vor dem Konkurs. Kein anderer als Ford bot sich an, Lincoln zu übernehmen. Kein leichter Schritt für Leland, war doch das Verhältnis zwischen ihm und Henry Ford nicht das freundschaftlichste. Henry Fords Sohn Edsel führte Lincoln auf die Gewinnerstraße. Mit ausgefallenen Karosserien und dem Volumenmodell Zephyr ab 1937 etablierte sich Lincoln unter den amerikanischen Luxuswagenherstellern.

Wer heute von Lincoln spricht, denkt rückblickend erstmal bestimmt an Stretch-Limousinen, Towncars und Präsidenten-Limousinen, aber auch an den Continental-Look, die stilisierte Reserveradausbuchtung am Kofferraumdeckel. Nach der Schließung der Marke Mercury im Jahr 2012 ist Lincoln heute der einzigen Luxushersteller von Ford. Mittlerweile verzeichnet die Marke wieder steigenden Verkäufe in den USA und nicht zuletzt -  in China. Einen Blick auf die aktuellen Modelle können Sie hier bekommen:

https://www.lincoln.com